EVERSION Technologies
Quelle: Eversion
Ein neues Verständnis dafür, wie Bewegung, Schuh und Körper zusammenspielen
„Manchmal beginnt Innovation dort, wo wir lange nur Symptome gesehen haben.“
Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Der Rücken zieht, das Knie meldet sich, der Nacken bleibt verspannt. Die Symptome sind deutlich spürbar. Die Ursache ist es oft nicht.
Das MedTech-Startup entwickelt Sensorsohlen und eine App, die den Gang im Alltag analysieren. Im Fokus steht die Frage, wie Fuß, Schuh und Körper zusammenwirken – und wie Fehlbelastungen besser erkannt und gezielt ausgeglichen werden können.
Der Ansatz bedeutet einen Perspektivwechsel: Nicht nur der Ort des Schmerzes zählt, sondern die Kette, die dorthin führt. Neben dem Fuß rücken Bewegung, Muster und die Wirkung auf den gesamten Körper in den Blick.
EVERSION misst unter realen Bedingungen: beim Gehen, im eigenen Schuh, über mehrere Stunden. Dabei erfasst die Lösung unter anderem den externen Eversionswinkel, also die tatsächliche Fußposition im Schuh. Aus diesen Daten entsteht eine biomechanische Analyse. Darauf aufbauend werden individuell angepasste Sohlen erstellt, die eine gemessene Fehlstellung im jeweiligen Schuh ausgleichen und eine natürlichere 0°-Stellung des Fußes ermöglichen sollen.
Wichtig ist die Abgrenzung zu klassischen orthopädischen Einlagen. EVERSION beschreibt den eigenen Ansatz nicht als passives Stützen oder Betten des Fußes, sondern als systematische Korrektur von unten. Der Schuh wird dabei als Teil des biomechanischen Systems verstanden – nicht als bloße Hülle.
Für uns ist EVERSION ein gutes Beispiel für Smart Health: eine klare Problemstellung, eine softwaregestützte Lösung und ein Produkt, das nah am Alltag der Menschen ansetzt.
Wir unterstützen Startups mit einem klaren Fokus: Der Markt braucht Lösungen, die Versorgung einfacher machen, ohne wissenschaftliche Sorgfalt zu verlieren. Lösungen, die relevante Probleme adressieren und verantwortungsvoll in bestehende Versorgungsstrukturen hineinwachsen können.
EVERSION denkt Versorgung nicht isoliert, sondern mit Blick auf Patient:innen, Therapeut:innen und Krankenkassen. Genau darin liegt die Stärke: Aus besserem Messen kann besseres Verstehen entstehen. Und aus besserem Verstehen können Lösungen wachsen, die Menschen im Alltag konkret unterstützen.